1. Bier ist ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, das aus Wasser,
Malz, Hopfen und Hefe gewonnen wird.
Deutsches Bier ist frei von Zusätzen und gentechnisch veränderten Rohstoffen.
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2. Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 von Herzog Wilhelm erlassen
und schreibt vor, für die Herstellung von Bier ausschließlich Malz, Wasser und
Hopfen zu verwenden. Die wohl älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt.
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3. Bier enthält wichtige Vitamine (A, B, D und E fördern Blutbildung,
Muskelaufbau, Nervenstärke, Sehvermögen). Jüngste Forschungsergebnisse ergaben,
dass das Vitamin B6 Bier-Genießern im Vergleich zu Wein-Trinkern einen zusätzlichen
Schutz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet.
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4. Bier reguliert den Cholesterinspiegel (positives HDL wird erhöht und
negatives LDL wird gesenkt). Bier ist eben gesund, solange man es genießt und
nicht säuft! (<< Dies spricht nicht gegen das Biersaufen, man muss ja schließlich
nicht ständig gesund leben...)
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5. Bier enthält keine pathogenen Keime und schützt gegen den Organismus
"Helicobacterpylori", der Magengeschwüre verursacht und als Risikofaktor für
Magenkrebs gilt.
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6. Ihre Bierkur für Leib & Seele. Bier zur oralen Applikation.
Anwendungsgebiete:
+ Als Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
+ Bei Verdauungsbeschwerden
+ Zur Vorbeugung von Nierensteinen
+ Als Ergänzung zur Schlankheitsdiät
+ Als Energiespender bei akuten Erschöpfungszuständen
+ Zur Stabilisierung und Erhaltung des Haarwuchses
+ Als Beruhigungsmittel
+ Zur Prophylaxe bei psychosomatischen Beschwerden.
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7. "Bier ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die
schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste." (Plutarch)
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8. Bier ist ein geringalkoholisches Getränk und maßvoll getrunken auch noch
gesund. Wobei der Alkohol eine Stimulanz ist, die uns glücklich, gesellig und manche
krank macht. Die jetzige 0,5 Promille-Regelung ist eigentlich widersinnig, wenn man
bedenkt, dass Vögel mit drei Promille noch voll flugtauglich sind. Fische sind dann
allerdings nicht mehr schwimmtauglich.
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9. Alkoholgehalt: Circa 1/3 des Stammwürzgehalts findet sich im fertigen Bier
als Alkohol wieder; so hat zum Beispiel ein 12-%-iges Bier einen Alkoholgehalt von
etwa 4 Gew.-%. Angegeben wird der Alkoholgehalt in Vol.-%. 4 Gew.-% entsprechen ca.
5 Vol.-%. Alkoholarm darf sich ein Bier nennen, das weniger als 1,5 Gew.-% Alkohol
enthält. Ein alkoholfreies Bier muss uinter 0,5 Gew.-% liegen.
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10. Geschichte: In Babylonien und Ägypten wurde Bier als Arbeitslohn ausgegeben,
gestaffelt nach Rang und sozialer Stellung - bis zu fünf Liter am Tag. Der Gerstensaft
war also schon damals ein sehr wichtiger Motivationsfaktor. In Deutschland erhalten
Mitarbeiter von Brauereien auch heute noch einen Haustrunk gratis.
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11. Bei der Herstellung von obergährigem Bier steigt die Bierhefe bei der
Hauptgärung nach oben (Gärtemperatur 15 bis 25 Grad Celsius/Zeit: vier Tage).
Bei untergärigem Bier sinkt sie nach unten (Temperatur fünf bis zehn Grad/Zeit:
sechs bis sieben Tage).
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12. Die Bier-Lebenshilfe im Ausland (Bierbestellungen):
+ Englisch: "One beer please!"
+ Indonesisch: "Minta satu bir!"
+ Niederländisch(Holländisch): "Ik neem een bier alstublieft!"
+ Kroatisch: "Molim jedno piva!"
+ Tunesisch: "Men-fadlek birra!"
+ Französisch: "Un demi s'il vous plaît!"
+ Brasilianisch: "A cerveja por favor!"
+ Thailändisch: "Ao bia nüng khuat!"
Prösterchen! In China sagt man "Gan Bei" - heißt wörtlich übersetzt: Gan = trocken
und Bei = Glas. Also: Trockne Dein Glas!
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13. "Man soll dem Körper genussreiches Bier bieten, damit die Seele Lust hat
darin zu wohnen." Frei nach Sir Winston Churchill
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14. Als älteste gewerbliche Braustätte der Welt gilt Weihenstephan
(Freising/Bayern). Die urkundliche Bestätigung stammt aus dem Jahre 1040. Als ältester
Nachweis von Bier auf deutschem Boden gelten Bieramphoren. Sie wurden in der Nähe von
Kasendorf (Bierfranken) gefunden und stammen aus der Zeit 800 v. Chr. Bierfranken
(Region zwischen Bamberg, Kulmbach und Nürnberg) ist das Gebiet mit den meisten Brauereien
der Welt (rund 200). Hier gibt es die größte Biervielfalt und es wird als Feinkostladen
für Biergenießer bezeichnet.
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15. Fünf Gründe, warum Bier Frauen (manchmal, aber nur manchmal...) vorzuhiehen ist:
1.) Bier bekommst Du sicher in jeder Kneipe
2.) Bier ist nie auf ein anderes Bier eifersüchtig
3.) Bier bekommt nie Migräne
4.) Bier braucht man nicht zum Essen auszuführen
5.) Bier musst Du nachher nicht nach Hause bringen
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16. Kneipen-Marathon. Elf Jahre brauchte der Neuseeländer Doug Montgomery, bis er
in jeder der 1130 Kneipen, von der nobelsten Bar bis zur Hinterhofspelunke, seines Landes
ein Bier getrunken hatte. Bei über 60.000 Kneipen (Schankwirtschaften) in Deutschland
braucht's wohl etwas länger.
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17. Die spinnen, die Flamen: Bei einem Wettkampf im Bierkrugschieben hat einer von
ihnen einen neuen Rekord aufgestellt. Der 36-jährige Sieger schob den gefüllten Bierkrug
44,8 Meter über den Tresen. Wieviel Bier er dabei verschüttet hat, wurde nicht überliefert.
Was fällt einem dazu ein? "Begrabt mein Herz an der Biegung des Tresens."
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18. Tolle Gesetze in den USA. In Pennsylvania brauchen Männer zum Einkaufen von
Alkohol eine schriftliche Genehmigung ihrer Gattin. In Kansas gilt jeder nach dem Gesetz
solange als nüchtern, bis er oder sie nicht mehr aufrecht stehen kann. In Ames (Iowa) ist
es dem Mann nach dem Sex nicht gestattet, mehr als drei Schlucke Bier zu trinken, wenn er
seine Frau im Arm hat, oder sie neben ihm im Bett liegt. Hoffentlich verzählt sich keiner.
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19. Bisher konnten die Sprachforscher die Herkunft des Wortes "Bier" noch nicht
eindeutig ermitteln. Es ist durchaus möglich, dass das Wort "Bier" aus dem lateinischen
"biber" (Trunk oder Trank) entlehnt wurde. "Prost" (original: Prosit) heißt übrigens nicht
anderes als "Möge es nutzen".
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20. "Leut', versauft's net euer ganzes Geld! Kauft lieber Bier dafür!" (Karl Valentin)
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21. Bier für den Busen. Europäische Hofdamen des 16. Jahrhunderts rieben Gesicht
und Busen mit dem Schaum des Bieres ein. Friedrich Wilhelm III. gefiel die Oberweite seiner
Gemahlin Königin Louise überhaupt nicht. Er riet ihr zu einer bierkur, die darin bestand,
dass die Königin täglich einige Biere trank und ihren Busen mit Bier einrieb. Es soll eine
erfolgreiche Kur gewesen sein. Also: Weg mit den Implantaten!
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Quelle: Magazin "Maxim", Ausgabe August 2001
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Quick Info
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Lustgärten
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Der größte Biergarten Deutschlands befindet sich in München. Es ist der
Hirrschgarten. Er bietet rund 10.000 Besuchern Platz. An einigen Tagen
werden dort über 160 Hektoliter Augustiner Bier ausge-schenkt.
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Festzeit
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Das größte Bierfest der Welt ist das Münchner Oktoberfest. Im ver-gangenen
Jahr Jahr kamen 6,9 Millionen Menschen auf die Wiesn und tranke dort 6,2
Millionen Maß Bier. Es wurden gut 200.000 Bierkrüge aus den 64 Gastronomiebetrieben
gestohlen. Die Pinkel-becken haben eine Länge von 720 Metern.
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Bierland
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In Deutschland gibt es rund 1270 Brauereien mit einem jährlichen Gesamt-bierausstoß
von 110 Millionen Hektolitern. Es gibt fast 40 verschiedene Biersorten und gut
5000 unterschiedliche Bier-marken. Der deutsche Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 125,5
Liter im Jahr, der bierexport 9,8, der Import 3,1 Prozent. Der Flaschen- und
Dosenbieranteil liegt bei etwa 80 Prozent, der Fassbieranteil bei gut 20 Prozent.
Anteil der wichtigsetn Sorten im Lebensmitteleinzel-handel:
Pils 67,9 %;
Export/Edel/Spezial 9 %;
Weizen/Weißbier 5,7 %;
Hell/Lager 3,4 %;
Alt 2,9 %;
Alkoholfrei 2,7 %;
Kölsch 2,1 %.
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Sexy Bier
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Die Mehrheit der deutschen Frauen findet Biertrinker sexy. Zu diesem Ergebnis kommt
eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Brauer-bundes. Demnach finden 45 der befragten
Frauen Männer, die Bier trinken, sexy, weil man mit ihnen viel Spaß haben kann und
sie Humor haben. Und: Biertrinker gelten als gute Flirtpartner!
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Grundversorgung
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Mit einem Liter Pils können Sie den Tages-bedarf an essenziellen Vitaminen, Nähr- und
Mineralstoffen wie folgt decken:
Niacin 46,9%;
Wasser 43,8%;
Folsäure 38,2%;
Pyridoxin(B6) 36,4%;
Magnesium 29,5%;
Kalium 27,7%;
Cabalamin(B12) 27,3%;
Pantothensäure 24,8%;
Phosphor 23,4%;
Chlorid 21%;
Riboflavin(B2) 20,9%;
Biotin(Vitamin H) 18,5%;
Vitamin D 18%;
Fluorid 17,8%,
täglicher Energiebedarf
(Kalorien) 20,7 %.
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Essen und Trinken
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Beides gehört zusammen. Aber: Nicht auf leeren Magen trinken - zum Essen und
nach einem Mahl etwas Alkoholisches zu genießen ist günstiger als davor. Durch
die Nährungsstoffe wird ein Teil des Alkohols im Magen verestert, vor allem aber
der Übergang des Alkohols vom Magen in den Dünndarm ver-langsamt. Ein voraus-gehender
Verzehr von Milch verzögert übrigens die Alkoholaufnahme und hält den
Blutalkoholgipfel niedriger.
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Haar-Spülung
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Mischen Sie eine halbe Flasche Kristallweizen (oder Pils) und einen Liter warmes
Wasser. Diese Spülung über die Haare laufen lassen, ein-massieren. Das stärkt, erfrischt
und durchblutet die Kophhaut!
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